Archive | Empfehlung der Woche RSS feed for this section

Alice im Wunderland *Nichtgeburtstag*

25 Okt

22:56 Uhr

Und weil heute der Bloggeburtstag vorbei ist, präsentiere ich euch an dieser Stelle den besten Song, den man jemanden senden oder wahlweise auch singen kann, wenn man einen Geburtstag mal vergessen hat:

Aus dem allerbesten Disney Film… hach. 

The Flying Lizards *Money (I want some)*

7 Jun

21:07 Uhr

Mal was in eigener Sache… oder nein, eher in eigenem Interesse:

Über diesen Spiegel Artikel hier, wurde ich auf auf das Projekt bzw. den Film Hotel Desire aufmerksam.
Im Endeffekt stecken hier gleich zwei spannende Ideen dahinter.

Vom Spiegel Artikel ausgehend, wird hier versucht einen Film zu einem gewissen Teil von den Zuschauern finanziert zu bekommen – sogenanntes Crowdfunding („[… bzw. Schwarmfinanzierung ist eine Art der Finanzierung, durch die sich Aktionen (Produkte, Projekte oder auch Geschäftsideen von Privatpersonen) mit Fremdkapital versorgen lassen. Als Kapitalgeber fungiert die anonyme Masse der Internetnutzer.] Quelle: wikipedia) -, an sich eigentlich eine ziemlich clevere Idee, der Zuschauer kann selbst mitbestimmen, ob er dieses oder jenes Projekt fördernswert findet oder eben nicht und es dementsprechend dann auch mit kleinen Beträgen unterstützen. Als Belohnung für eine kleine Spende winkt im Fall von Hotel Desire nicht nur die Umsetzung des Filmes, sondern je nach Höhe der Spende auch noch ein nettes Gimmick, sprich eine DVD oder ein handsigniertes Drehbuch etc. Kommt die benötigte Summe nicht zusammen, so wird hier das Geld an den Filmnachwuchspreis „First Steps“ gespendet.

Jetzt kann man sich natürlich auch über Sinn und Unsinn eines solchen Projektes fragen. Geht es dem deutschen Film tatsächlich so schlecht, dass sich nicht mehr ausreichend Produzenten finden? Oder ist in den Fällen in denen Crowdfounding zum Zuge kommt, vielleicht das Konzept einfach nicht überzeugend genug, so dass einen solchen Film eben keiner produzieren will? (siehe dazu auch gerne die Spiegel Forum Beiträge zu dem o.a. Artikel – über den klassischen Forumsposter von SPON demnächst vielleicht mal mehr)
Wahrscheinlich beides. Obwohl ich denke, dass es im Falle von Hotel Desire nicht an Produzenten fehlen wird (siehe nur Cast & Crew, dazu aber gleich mehr) und es in dem Fall ein Stückchen weit auch einfach darum gehen wird, abzuklopfen, ob das Publikum Interesse an einem thematisch so gearteten Film hat (dazu auch gleich mehr) – Experiment.
Im Allgemeinen werden viele kleiner Projekte von einer solchen Finanzierungsmöglichkeit die sich ihnen via Web 2.0 bietet profitieren, denn kleine unbekannte Filmemacher, denen es in der Regel tatsächlich an Produzenten fehlen wird, werden auch unabhängig davon, wie gut das Projekt auch sein mag nicht so ohne weiteres von den Filmförderungen das Geld hinter her geschmießen bekommen. Aus gut unterrichteter Quelle weiß ich auch, dass den Filmförderungen zwar recht hohe Etats zur Verfügung stehen, aber das Filmemachen wird leider Gottes auch zunehmend teurer bzw. gibt es auch zunehmend gute Drehbücher, die die Filmförderungen auf den Tischen liegen haben, so dass selbst große – namenhafte – Produktionen zum Teil auch über „Filmkredite“ finanziert werden müssen, die zum Teil auch noch recht hoch verzinst sind und das ganze rein wirtschaftlich auch auf ein Nullsummenspiel hinausläuft. Zudem wird ja bei den Filmförderungen auch mal vom wirtschaftlichen Faktor abgesehen auch rein subjektiv entschieden, ob ein Projekt gefällt oder nicht, so dass auch gute Drehbücher keine Förderung erfahren…
Wie dem auch sei, wer sich für solche Fördermaßnahmen interessiert, dem sei auch noch die Seite inkubato.com ans Herz gelegt. Hier findet man mehrere noch zu fördernde Filmprojekte, auch oder gerade von Studenten und jungen (aufstrebenden) Filmemachern.

Aber zurück zu Hotel Desire der für mich spannenden Idee Nummer zwei.
Es wird ja damit geworben, dass es sich bei dem Film um einen „erotischen Spielfilm“ handelt (laut SPON), die Seite des Films spricht aber vielmehr von einem „poNEOgrafischen Film“.
 Jetzt mag man gerne denken… in Zeiten von Internetpornos, einer darüber hinaus boomenden Pornoindustrie, die es inzwischen (angeblich) ja auch schafft „anspruchsvolle“ Filme umzusetzen, wozu brauch ich also einen „porNEOgrafischen Film“? Es soll um das Geheimnis von Sexualität gehen. Kurz und knapp, dass ist das was ich aus dem Video zu Film auf der Homepage als Quintessenz herausziehe.
Das dabei das Rad nicht neu erfunden wird, ist auch klar. Aber ich finde die Idee doch recht spannend und kann mich auch nicht erinnern, dass es so was in der Art mit dem expliziten Anspruch eben auch pornografisch zu sein, schon mal gegeben hat.*

So und nun noch die große Preisfrage, warum mir dieses Projekt einen ganzen unüblich langen Blogeintrag wert ist?!
Aufmerksam gemacht auf den Film wurde ich zum einen via Spiegel Online Schlagzeilen und dann habe ich auch noch persönlich den Hinweis erhalten, dass Anna Maria Mühe in einem erotischen Spielfilm mitspielen wird… Das hat mich zunächst kalt gelassen. Denn ich habe Anna Maria Mühe bereits in dem bezaubernden Film Was nützt die Liebe in Gedanken einigermaßen nackt gesehen… von daher.
Aber irgendwie habe ich mich dann doch hinreißen lassen die Meldung in Gänze zu lesen… und siehe da, ich wurde nicht enttäuscht… denn die männliche Hauptrolle wird gespielt von Clemens Schick, was mich viel mehr begeistern kann, als Anna Maria Mühe. So einfach kann es sein. Clemens Schick, der Traum meiner schlaflosen Nächte, Projektionsfläche all meiner Begierde, Lust und Leidenschaft (Zeit für Phrasengedresch).
Womit wir nun auch einen Teil der Frage nach Cast & Crew geklärt hätten, ansonsten werden auch noch Saralisa Volm, Herbert Knaup, Jan-Gregor Kremp (um es mal auf facebookisch zu sagen: i like) und andere mitspielen. Für mich schon insoweit große Namen, dass eine Filmförderung sicher nicht hieran gescheitert sein kann/scheitern könnte.

Ich bin gespannt, ob sich auf diese Art und Weise auch ein so großes und verhältnismäßig (zu andern Crowdfounding Projekten) teures Projekt mit Hilfe der „Konsumenten“ umsetzen lässt.

FÜR einen porneografischen Film mit Clemens Schick! Daher auch in eigenem Interesse und so.

Passend dazu auch der heutige Song des Tages:

* Edit: ich habe mich dann doch mal vor mein DVD-Regal gestellt und musste feststellen, dass es natürlich schon den ein oder anderen Film mit pornografischen Ansätzen und Umsetzungen gibt, so zum Beispiel 9 SongsLie with me, Shortbus, Close etc. Gerade ich müsste das doch wissen, da ich immer mit der Aussage: „Wenn nach 5 Minuten in einem Film den du mir zeigst kein Sex […] vorkommt, dann stimmt etwas nicht.“ zu kämpfen habe… tz.

Locas in Love *An den falschen Orten*

29 Mai

13:28 Uhr

Nachdem es lange Zeit keine Empfehlungen mehr gab, heute mal eine ausdrückliche Musikempfehlung:

Eine meiner Top Ten Lieblingsbands für alle Zeiten, die Locas in Love werden am ersten Juli ein neues Album mit dem wunderbaren Titel Lemming herausbringen… um die Vorfreude noch zum maximieren, gibt es auch schon einen Vorgeschmack, den ich euch heute, jetzt und hier wärmstens ans Herz legen möchte, der Song *An den falschen Orten*:

Das Lied ist. es war nicht anders zu erwarten: herausragend und so wichtig und so groß.

Ich sage: HÖREN HÖREN HÖREN und dann auch KAUFEN KAUFEN KAUFEN!

Clueso *Abspann (weck sie nicht auf)*

14 Mai

15:01 Uhr

„Und sie wartet auf ihr Happy-End.“

Ida Maria *Oh my god*

3 Feb

18:06 Uhr

Ich preise euch heute dieses Lied. Es ist auf gar dunklen Kanälen zu mir geschwommen…
Ohrwurmgarantie:

Element Of Crime *Almost dead*

25 Jan

1:58 Uhr

Ich möchte euch an dieser Stelle auf einen sehr interessanten und guten Kurzfilm hinweisen, ihn euch empfehlen.
Er heißt: Wigald, der vergessene Sohn.
Die Stelle in der Küche finde ich sehr stark von Wilbur wants to kill himself (Wilbur beschließt zu sterben) inspiriert, aber da die Thematik ähnlich bis gleich ist, ist das auch nicht so schlimm.

Ab dafür:

(via drueberleben ein von mir sehr geschätzter und durchaus lesenswerter Blog)

Edit: bei Zeit online gibt es dazu auch noch einen kurzen Artikel.

Adele *Don’t you remember*

22 Jan

0:11 Uhr

Ich wurde gebeten, dieses brisante fußballerische Material online zu stellen. Meine Quellen darf ich nicht nennen.

%d Bloggern gefällt das: